Was es Aktuelles von den Chiemgauer Kräuterpädagogen zu vermelden gibt !
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Neues Programm für 2013 in Vorbereitung

Bis zum "echten" Frühling ist es nicht mehr lang hin - und dann laden
wir Sie mit einem neuen Programm wieder ein zu zahlreichen Kräuterführungen ein.
Haben Sie noch etwas Geduld - bis unser neues Programm fertig ist, dauert es noch ein paar Tage.
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Die Angst vor giftigen Pilzen oder
der Zerstörungswut Grenzen setzen.

Von Jutta Kotzi
Kürzlich kam ich in den Genuss mit ein paar Pilzkennern eine wunderschöne Almwanderung zu machen. Dabei wurden mir ein paar beliebte Speisepilzarten gezeigt. Freundlicherweise waren so viele dieser hübschen Kerlchen zu sehen, dass wir uns erlaubt haben, ein Abendessen zu pflücken.

Natürlich und höchst erfreulich für meine Abwechslung liebenden Augen, waren unterwegs auch Arten zu entdecken, von deren Verspeisung mir die Pilzexperten abrieten. Andere attraktive Pilze, die ich seit meiner Kindheit u. a. aus den Märchen kenne, würde ich sowieso nicht pflücken - auffallend rot mit weißen Punkten!

Auf dieser Wanderung konnten wir uns von der Vielseitigkeit und einzigartigen Schönheit dieser zuweilen seltsamen "Pflanzen" verzaubern lassen. Und voller Überzeugung kann ich hier sagen, einen Fliegenpilz genau zu betrachten ist ein optischer Genuss.



Ratlos stand ich jedoch auf dieser und zwei nachfolgenden Wanderung unsinniger Zerstörung dieser harmlosen Erdbewohner gegenüber. Ich spreche hier das Phänomen an, dass viele Pilze, darunter besonders die nicht genießbaren, offenbar von einigen Menschen mit Fußbällen verwechselt werden. Anders kann ich mir das nicht erklären. Denn es macht wirklich gar keinen Sinn, Pilze, die nicht gesammelt und gegessen werden, umzustoßen, kaputt zu machen. Betrachte ich die Pilze auf dem Bild (siehe oben) kann ich aber keine Ähnlichkeit mit einem Fußball erkennen.

Also was soll das bitte liebe Mitbürger? Es ist ja durchaus nicht so, dass ungenießbare oder giftige Pilze Menschen anfallen oder wir uns beim Betrachten lebensbedrohliche Vergiftungen zuziehen. Im Gegenteil, gönnen sie sich doch einfach mal einen Fliegenpilz in Ruhe zu betrachten. Sie werden merken, er beißt nicht, er versprüht kein Gift oder irgendwelche bedrohliche Säuren. Nein, er ist ein eher freundlicher Geselle, steht da und leistet seinen Beitrag zum Ökosystem ohne irgendwelche Zicken zu machen. Also nochmal: warum zerstören?

Im Biodiversitätsjahr haben wir schon viel zu diesem Thema aus den verschiedensten Blickwinkeln lesen und hören können. Ja, es stimmt, zum Fortbestand der Menschheit brauchen wir Vielfalt in den vielfältigsten Bereichen des Lebens. Und da sind Pilze nicht ausgeschlossen. Also liebe Menschen, lasst doch die freundlichen Kerle einfach stehen und freut euch, dass sie (noch) da sind. Seid stolz, sie entdeckt zu haben.

Und zum Abreagieren gibt es Gummibälle, die drauftreten, fortwerfen und ähnliches viel besser vertragen und vor allem: überleben.
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Das Jahresprogramm 2010 der Chiemgauer Kräuterpädagogen liegt nun auch in gedruckter Form vor.

Das vollständige Programm kann beim Chiemgau Tourismus e.V. in 83276 Traunstein, Tel.: 0861/58223,
per Internet: www.chiemgau-tourismus.de bestellt oder hier als pdf-Datei (3 MB) ausgedruckt werden.

Für die Buchung einer Führung nehmen Sie bitte direkten Kontakt mit dem Anbieter / der Anbieterin auf (siehe Termine).
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Archiv
Jahresprogramm 2009 liegt vor.

Wildkräuter-Erlebnisse mit den Chiemgauer KräuterpädagogInnen
Aus der Zusammenarbeit der Kräuterpädagogen mit dem Chiemgauer Tourismus entstand dieser Veranstaltungskalender, der gleichzeitig viel Informatives über Un-Kräuter und Natur anbietet. 43 Veranstaltungen, die über den Chiemgau hinaus reichen, bieten zahlreiche Möglichkeiten, sich in Führungen und Wanderungen, bei Workshops oder kulinarischen Kräutererlebnissen über die "Delikatessen aus der Natur" zu informieren.

Wir, die Chiemgauer Kräuterpädagoglnnen, möchten Sie ganz herzlich einladen, sich aktiv zu beteiligen und die Welt der UnKräuter mit dem Einsatz alter Sinne kennen zu lernen. Bei einer Wildkräuterwanderung zum Beispiel zeigen wir Ihnen den natürlichen Lebensraum der Wildkräuter und Wildfrüchte und erzählen Wissenswertes Ober biologische Zusammenhänge und die Verarbeitung in der Küche.

Wie wäre es mit Baumblättersalat, Giersch-Limonade, Beinwellschnitzel, Wildkräuer-Lasagne, Wiesen-Vitamintrunk oder grünnen Semmeln? All diese Köstlichkeiten können Sie mit den Wildkräutern aus der Natur auch zu Hause ganz einfach herstellen. Das Angebot aus unserer Kulturlandschaft ist vielfältig, natürlich, abwechslungsreich, gesund und köstlich!
Wir möchten Ihnen die Liebe zur Natur und ihren Produkten vermitteln und Ihnen zeigen, wie Sie das reiche Angebot nutzen können, ohne die Natur auszunutzen. Seien Sie neugierig und lassen Sie sich überraschen. Wir freuen uns auf Sie!

Unser ausführliches Wildkräuter-Erlebnis-Programm 2009 finden Sie unter Führungen,
oder hier als pdf-Datei (3 MB).
Für die Buchung einer Führung nehmen Sie bitte direkten Kontakt mit dem Anbieter / der Anbieterin auf oder wenden sich an:

Interessengemeinschaft Chiemgauer Kräuterpädagogen
Renate Moser, Tel. 08073-9147179, Email: renmos2@web.de.

Herzlichst
Ihre Chiemgauer Krauterpädagogen
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Angela Fellner und Franziska Wellinger aus der 8. Klasse der Hauptschule Ruhpolding
schrieben über Ihren "Kräutertag" mit der Kräuterpädagogin Jutta Kotzi am 2.7.2008:

Die 8. Klasse entdeckte und sammelte im HSB-Unterricht mit der Kräuterpädagogin und Diplom-Ingenieurin für Landespflege Frau Jutta Kotzi essbare Un-Kräuter im Gelände der Grund- und Hauptschule. Die Schüler waren begeistert über die Vielfalt der Wildkräuter wie z.B. Giersch, Gundermann und Schafgarbe, und deren Wirkung für die Gesundheit. anschließend verarbeiteten die Schüler mit der Kräuterpädagogin und der HSB-Lehrerin Inge Haßlberger die Wildkräuter und Wildfrüchte in der Schulküche.

Die Schüler bereiteten Giersch-Limonade, Wildfrischkäse und bunten "Come-on-Bert" zu. Außerdem gestalteten sie auf zauberhafte Weise eine essbare Tischdekoration. Allen schmeckten die Un-Kräuter-Brotzeit sehr gut. Die Schüler stellten fest, dass die Kräuter den Geschmack der Speisen verbessern und die wertvollen Inhaltstoffe gesünder sind, als manche fette Speise.
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Auftaktveranstaltung der Chiemgauer Kräuterpädagogen zur BayernTour Natur im Holzknechtmuseum Ruhpolding. Prominente und Besucher ließen sich von den Un-Kräuter-Köstlichkeiten überzeugen.

  Von links nach rechts: Evi Reiter, Martin Haßlberger Tourismusdirektor Ruhpolding, Christine Aigner, Alfons Leitenbacher (Stellvertetender Amtsleiter ALF Traun- stein und 1. Vorstand Verein Holzknechtmuseum Ruhpolding), Bezirksrat Klaus Steiner, Hermann Steinmaßl Landrat Traunstein, Anna Prankl, stellv. Bezirkstagspräsident Josef Mederer, Oswald Pehel Chiemgau Tourismus e. V., Elisabeth Siglreitmeier, Klaus Pichler Bürgermeister Ruhpolding, Jutta Kotzi (Stellv. Vorsitzende IG Chiemgauer Kräuterpädagogen)

Ruhpolding, 4.5.2008, dh
Un-Kräuterlimonade, Kräuterdip im Chicorée-Schiffchen, bunte Butterbrote, selbst gemachter Kräuterkäse und Kornelkirschen-Essig - für die prominenten Gäste, die zur Präsentation des neuen Kräuterführungsprogramms 2008 ins Holzknechtmuseum gekommen waren, ein ungewöhnliches Vesper-Angebot. Was mit Worten oft schwer auszudrücken ist, den Gesichtern von Landrat Hermann Steinmaßl wie auch Bezirksrat Klaus Steiner oder dem stellv. Bezirkstagspräsident Josef Mederer war deutlich anzusehen: das hatte geschmeckt. Jedes Gericht wurde fachkundig von den Kräuterpädagoginnen erläutert, die so zugleich ihre persönliche Begeisterung für das Thema Wildkräuter zeigen und den Gästen die Skepsis vor dem bis dahin noch Unbekannten nehmen konnten.



Was Oswald Pehel vom Chiemgau Tourismusverband zusammen mit der Interessensgemeinschaft "Chiemgauer Kräuterpädagogen" für die BayernTour Natur 2008 vorbreitet hat, kann sich in Form eines Faltblattes auch sehen lassen: 22 Angebote von Mai bis September. Darin finden sowohl Gäste als auch Einheimische attraktive Führungen durch die heimische Natur. Dabei werden Kenntnisse über Kräuter und Wildpflanzen vermittelt und diese zur Herstellung von schmackhaften Gerichten, Likören oder Limonaden verwendet. Neben der Wissensvermittlung ist also ein hoher Erlebniswert gesichert, betonte Oswald Pehel.

Die Touristiker entsprechen mit ihrem Kräuterangebot den Forderungen von Landrat Hermann Steinmaßl. Für ihn braucht es mehr als nur eine schöne Landschaft, um die Anforderungen des modernen Gastes zu bedienen. "Gefragt sind hochwertige Erlebnisangebote, die unsere Chiemgauer Naturschönheiten für den Gast erlebbar machen. Dazu braucht es professionell ausgebildete Natur- und Gästeführer, die ein fundiertes Fachwissen vorweisen", sagte der Landrat. Mit dem Chiemgauer Kräuterführungsprogramm 2008 sei nun der Grundstein gelegt, um künftig qualitativ hochwertige Naturführungen anbieten zu können und damit das Naturerlebnis im Chiemgau Gästen und Einheimischen näher zu bringen.

Auch Bezirksrat Klaus Steiner und der stellv. Bezirkstagspräsident Josef Mederer zeigten sich überzeugt, daß die Zusammenarbeit mit den Chiemgauer Kräuterpädagoginnen der Region neue touristische Impulse verleihen werde.



Die Vertreterin der Chiemgauer Kräuterpädagogen, Jutta Kotzi, berichtete von der eineinhalbjährigen Ausbildung am Amt für Landwirtschaft, die das nötige Naturwissen hierfür sicherstellt und von allen Kräuterpädagogen durchlaufen werden musste. Die staatlich zertifizierte Qualifikationsmaßnahme endete mit einer dreiteiligen Prüfung. Alfons Leitenbacher, stellvertretender Amtsleiter im Amt für Landwirtschaft und Forsten in Traunstein, wo ein Teil der Chiemgauer Kräuterpädagogen ihre Qualifikation erworben hat, und zugleich 1. Vorstand im Verein "Holzknechtmuseum Ruhpolding" freute sich zusammen mit Martin Haßlberger, Tourismusdirektor Ruhpolding und Bürgermeister Klaus Pichler aus Ruhpolding, besonders, daß gerade das Holzknechtmuseum ein passendes Ambiente für die Aktivitäten der Kräuterpädagogen biete. Allein vier Veranstaltungen finden hier statt. Von der Qualität der Führungen konnten sie sich wie auch zahlreiche Besucher des Aktionstages gleich selbst überzeugen. Im Gelände des Holzknechtmuseums finden die Kräuterpädagogen all die Pflanzen, die sie zur Herstellung ihrer Kräuterprodukte verwenden.



Anfang dieses Jahres hatten sich die Absolventen in Südostbayern zur Interessensgemeinschaft "Chiemgauer Kräuterpädagogen" zusammengeschlossen. Die Expertinnen in Sachen Natur laden zu Wildkräuterwanderungen ein, um mit allen Sinnen die Vielfalt der Kräuter am Wegesrand kennen und genießen zu lernen. So erfahren die Gäste Vieles über den natürlichen Lebensraum der oft als Un-Kraut verschieenen Wildkräuter, biologische Zusammenhänge und die Verarbeitung in der Küche.

Für die Buchung einer Führung nehmen Sie bitte direkten Kontakt mit dem Anbieter / der Anbieterin auf.
Erhältlich ist das Führungsprogramm bei den Tourist-Informationen im Gebiet. Es kann hier auch als -Faltblatt (Größe: 5,6 MB) ausgedruckt oder beim Chiemgau Tourismus e.V. in 83276 Traunstein, Tel.: 0861/58223, per Internet: www.chiemgau-tourismus.de bestellt werden. Zusätzliche Informationen sind unter www.chiemgauer-kraeuterpaedagogen.de einzusehen.

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Kräuterpädagogen aus dem Kurs Töging schreiben eigenes Singbuch.
Un-Kräuter Kostbarkeiten - eine kulinarische und musikalische Reise durch die Natur.

 April 2008.
Die 15 Kräuterpädagogen aus dem Kurs in Töging haben zum Abschluß ihrer Qualifikation ein eigenes Singbuch geschrieben. Auf 160 Seiten werden einzelne Wild-Pflanzen, passende Rezepte und entsprechende Volkslieder vorgestellt.

Wildkräuter haben von jeher die Menschen begleitet. Dies spiegelt sich in alten Rezepten, Liedern und im Volkswissen wieder. Im Kursverlauf waren bemerkenswerte musikalische, dichterische und zeichnerische Talente der Teilnehmer offenkundig geworden. Mit ihrem Singbuch wollen sie " ihre Freude und den Genuß an der Natur, ihr Feingefühl für die Wildkräuter und letztendlich ihre Dankbarkeit für die Schöpfung ausdrücken " schreibt Gertraud Bruckmaier vom Amt für Landwirtschaft und Forsten in Töging in ihrem Vorwort.

 

Mit interessanten Gerichten und wunderschönen Liedern laden die Töginger Kräuterpädagogen nun zu einer Reise durch die "Unkräuter Kostbarkeiten" ein.

Das Buch ist im Eigenverlag: Kräuterpädagogenkurs Töging - 2008 erschienen und kostet 9.90 €.
Die Bezugsadresse: Elisabeth Siglreitmeier - Seeweg 21 - 83236 Übersee - Tel.: 08642-598144 - E-mail: esiglreitmeier@hotmail.com

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Im Internetangebot der Landesanstalt für Landwirtschaft sind 10 Poster über Wildkräuter zu finden.
Die von Kräuterpädagogin Jutta Kotzi erstellten Poster sind für das Drucken bis zur Größe DIN A3 geeignet.

Folgende Pflanzenportraits können dort als pdf-Dateien herunter geladen:
Wiesen-Bärenklau, Beifuß, Gänseblümchen, Dost, Giersch, Gundermann, Wiesen-Labkraut, Löwenzahn, Schafgarbe und Spitzwegerich.

Wiesen-Bärenklau Beifuß Gänseblümchen Dost Giersch Gundermann Wiesen-Labkraut Löwenzahn Schafgarbe Spitzwegerich
Bitte die einzelnen Poster anklicken und auf dem eigenen Rechner speichern.
Von hier aus können sie dann als pdf-Datei ausgedruckt werden.
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Traunstein. Auf Einladung von Jutta Kotzi (LfL) trafen sich 22 Kräuterpädagogen der Kurse Traunstein / Salzburg I und II und Töging am 13.02.2008 in Traunstein, um über die Möglichkeiten einer aktiven Vernetzung in der Region nachzudenken.

Für die Saison 2008 machte Herr Pehel den Kräuter- pädagogen gleich zu Beginn ein konkretes Angebot zur Zusammenarbeit mit dem Chiemgau-Tourismus e. V. Demnach können die eigenen Aktivitäten in die touristischen Veranstaltungskalender schon für 2008 aufgenommen werden. Die Anwesenden wurden gebeten konkrete Termine und Themen zu melden.
Gestärkt durch das Angebot von Herr Pehel zur Zusammenarbeit führte die weitere Diskussion, unterstützt von Herrn Dr.Holterman, zur Gründung einer neuen regionalen Interessensgemeinschaft für den Südosten Bayerns. Die anwesen- den Kräuterpädagogen aus allen drei Kursen entschieden sich aus touristischen Gründen, die IG über Landkreis- grenzen hinweg zu organisieren und auch das Land Salzburg mit einzubeziehen.

Nach einer längeren Diskussion herrschte Einigkeit über den Namen "IG Chiemgauer Kräuterpädagogen".
Zur 1. Vorsitzenden wurde anschließend Renate Moser und Jutta Kotzi zu ihrer Stellvertreterin gewählt. Um die Finanzen wird sich Maria-Anna Schäffler kümmern.

Besonderer Dank gilt Frau Hofbeck vom ALF Traunstein, die das Treffen unterstützt hat und sich der neuen IG anschließen will. Sie sagte ihre praktische Unterstützung durch das Amt zu. Alle Kräuterpädagogen der Region sind nun aufgefordert der neuen IG beizutreten, soweit dies noch nicht geschehen ist.